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Bericht zum 3. Spieltag der BASKETBALL-Grundschulliga
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Kontakt

mit unserer Geschäftsstelle
 
Skizunft Kornwestheim e.V.
Aldinger Straße 137
70806 Kornwestheim
 
Telefon: 0 71 54 - 37 52
Telefax: 0 71 54 - 18 37 05
 
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Zuletzt veröffentlicht am
24.03.2017
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2. BBA Grundschulliga Basketball Kornwestheim
2. Kornwestheimer Herbstcamp Basketball
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Ansprechpartner

 
 

   

Sabine Schötz-Hasse
Abteilungskoordinatorin

basketball@sz-kornwestheim.de

 

Oliver Zirn
Abteilungsleiter

oliver.zirn@sz-kornwestheim.de

 

Steffen Heinle
stellv. Abteilungsleiter

steffen.heinle@web.de

 
 

   

Mladen Pejkic
Sport-/Jugendwart

Thorsten Reutter
Schiedsrichterwart

Patrick Zirn
Jugendvertreter

 
 
Philipp Schappke
Schriftführer
Hans-Peter Uhl
Kassier
 

Coaches der Abt. Basketball beim 2. Kornwestheim Herbstcamp Basketball. Ob langjährige Jugendtrainer mit C-Lizenz, AG-Trainer an Kornwestheimer Grundschulen oder Neueinsteiger - ein starkes Team!





2. BBA Grundschulliga Basketball Kornwestheim

Nach der erfolgreichen Premiere der Grundschulliga im letzten Schuljahr, geht es 2017 in die zweite Runde. An fünf Spieltagen spielen fünf Basketball-AGs aller Kornwestheimer Grundschulen eine Hin- und Rückrunde. Dabei wird zwischen der Eugen-Bolz-Schule, der Schillerschule, der Silcherschule, der Philip-Matthäus-Hahn-Schule-Weiß und der Philip-Matthäus-Hahn-Schule-Schwarz der Grundschulligasieger 2017 ermittelt. Die Liga ist offiziell beim BBW gemeldet. Wer schnappt sich den Wanderpokal dieses Jahr?

Termine: 20. Januar, 17. Februar, 17. März, 28. April, 19. Mai

Ort: Hannes-Reiber-Halle Kornwestheim

Ablauf: Hallenöffnung um 13.30 Uhr, Spielansetzungen jeweils um 14.15 Uhr, 15.00 Uhr, 15.45 Uhr, gemeinsames Ende um 16.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos, einen leckeren Kaffee- und Kuchenverkauf gibt es auch!

Regeln: Gespielt wird nach den offiziellen U12-Regeln des Bezirks 3 des Basketballverbandes Baden-Württemberg. Jedoch werden einzelne Details geändert bzw. vereinfacht, damit für die jungen Basketballer ein tolles Spiel zustande kommt und jeder Erfolgserlebnisse feiern kann!

Am 18. März werden wir gemeinsam beim Bundesligaspiel der MHP Riesen Ludwigsburg gegen die Löwen Braunschweig zuschauen und selbst eine Einlage in der Halbzeit auf dem Hauptfeld in der MHP Arena Ludwigsburg haben!

Die Mitgliedschaft bei der Skizunft Kornwestheim e.V. ermöglicht es, zusätzlich zur Schul-AG am Trainingsbetrieb der Skizunft-Basketball-Jugend teilzunehmen.


Bericht zum 3. Spieltag

Der dritte Spieltag der BBA Grundschulliga Basketball in Kornwestheim am 17. März war voll mit tollen Spielen und motiverten SchülerInnen! Die fünf Mannschaften trafen pünktlich um 13.30 Uhr in der Hannes-Reiber-Halle ein. Das gemeinsame Aufwärmen unter der Leitung von Steffen Heinle hatte auch das Ziel, für den kleinen Auftritt am folgenden Tag (18.3.) in der Viertelpause auf dem Hauptfeld der MHP-Arena Ludwigsburg gerüstet zu sein. Immerhin sollten die Demonstrationsübungen zum Korbleger und der Defense vor ausverkaufter Arena schön ausgeführt werden! Vor den Spielen schallten drei laute FAIR-PLAY durch die Halle und die Kontrahenten klatschten sich alle gegenseitig ab. Ganz in diesem Sinne traten sie dann gegeneinander an. Voll motiviert und kämpferisch wollten die Bolzschüler den knappen Sieg gegen die PMH-Weiß wiederholen. Nach 15 gespielten Minuten sah es wieder nach einer knappen Partie aus (6:5), in der zweiten Hälfte zogen die Bolzschüler jedoch davon und ließen keinen Punkt mehr zu (16:5). Auch im zweiten Spiel sah die PMH-Weiß wenig Land und musste gegen die meist älteren und größeren Viertklässler der Silcherschule viele Punkte einstecken (19:57).

Die PMH-Schwarz, aktueller Spitzenreiter der Liga, tat sich nicht schwer gegen die Schillerschule und kam zu einem ungefährdeten 35-9 Erfolg. Auch gegen die Bolzschüler war sie überlegen, trotzdem zeigten die Schüler aus der Weststadt eine Spitzenleistung und konnten 30 Punkte gegen den Tabellenprimus schön herausspielen (30-38). Im wichtigen Spiel um den zweiten Tabellenplatz duellierten sich die Schillerschule und Silcherschule. Das Hinspiel wurde bereits im Shoot-Out zugunsten der Silcherschüler entschieden. Ein munteres Hin- und Her bestimmte beide Halbzeiten. Kein Team konnte sich absetzen, bis zum Schluss blieb es spannend. Knappe 10 Sekunden vor Schluss gelang der Silcherschule noch der Führungswechsel und der entscheidende Korb zum 19-18 Erfolg. Damit steht auch vor dem letzten Spieltag der Sieger noch nicht endgültig fest. Die PMH hat durch einen Sieg über die Silcherschule alles selbst in der Hand. 

Ergebnisse im Überblick:

Schillerschule 9 35 PMH-Schwarz
Bolzschule 16 5 PMH-Weiß
Schillerschule 18 19 Silcherschule
Bolzschule 30 38 PMH-Schwarz
Silcherschule 57 19 PMH-Weiß

Tabelle nach dem zweiten Spieltag gibt es hier.


Bericht zum 2. Spieltag

Der zweite Spieltag der BBA Grundschulliga in Kornwestheim war wieder ein voller Erfolg! Die fünf Mannschaften – leider z.T. wenig dezimiert aufgrund von vielen Krankheitsausfällen – trafen pünktlich um 13.30 Uhr in der Hannes-Reiber-Halle ein. Nach einem gemeinsamen, basketballspezifischen Aufwärmen unter der Leitung von Steffen Heinle standen die fünf Partien an. Eine ganz neue Situation für die noch jungen Basketballer stand vor den Tip-Offs an: die Mannschaften standen sich an der Mittellinie gegenüber und begrüßten nicht nur die Schiedsrichter, Anschreiber, Fans und sich gegenseitig, sondern wurden an Fairness und Respekt gegenüber allen Teilnehmenden erinnert. Ganz in diesem Sinne traten sie dann gegeneinander an. Voll motiviert und kämpferisch wollten die Drittklässler den Viertklässlern der Philip-Matthäus-Hahn-Grundschule ein Bein stellen. Die Großen waren jedoch viel zu routiniert und ließen nur 5 Punkte zu. Auch gegen die eher älteren Schillerschüler tat sich die PMH-Weiß schwer, steckte aber nie auf, musste sich aber geschlagen geben. So konnte die Schillerschule nicht nur gegen die PHM-Weiß, sondern auch gegen die Eugen-Bolz-Schule ihren ungefährdeten zweiten Sieg feiern und steht damit im Tabellenmittelfeld. Während die Silcherschüler im ersten Spiel deutlich gegen die Eugen-Bolz-Schüler siegten, ging es in der letzten Begegnung des Tages um die Tabellenführung. Die PMH-Schwarz trumpfte dabei mit tollem Teambasketball auf, traf fast jeden ihrer Versuche und profitierte auch noch von den liegengelassenen Chancen der Silcherschüler. Nach der Hinrunde sind die Grundschüler der PMH-Schwarz nun zurecht ungeschlagen auf Platz 1, dicht gefolgt von der Silcher- (3 Siege / 1 Niederlage) und Schillerschule (2 / 2). In der Rückrunde wollen sich insbesondere die Eugen-Bolz- (1/3) und PMH-Weiß-Schüler (0/4) fair revanchieren. Weiter geht’s am 17. März mit dem dritten Spieltag der 2. BBA Grundschulliga Basketball in Kornwestheim!

Ergebnisse im Überblick:

Eugen-Bolz-Schule 2 29 Schillerschule
PMH-Weiß 5 46 PMH-Schwarz
Eugen-BolzSchule 10 35 Silcherschule
PMH-Weiß 8 32 Schillerschule
Silcherschule 18 41 PMH-Schwarz

Tabelle nach dem zweiten Spieltag:





2. Kornwestheimer Herbstcamp Basketball

Ausgebucht und ein voller Erfolg!



Kornwestheimer Zeitung vom 04.11.2016


Beim Herbstcamp haben bereits die Jüngsten mit dem Jugend-Bundesliga-Trainer Felix Czerny (links) trainieren dürfen.
Foto: Lutz Selle

Der Landesverband wird auf Kornwestheim aufmerksam
In der Rechberghalle und in der Sporthalle des Ernst-Sigle-Gymnasiums sind seit Mittwoch wieder drei Tage lang Kinder im Alter zwischen sechs und 13 Jahren auf den Spuren von Dirk Nowitzki. Erst zum zweiten Mal richtet die Skizunft Kornwestheim ein dreitägiges Basketball-Herbstferien-Camp aus und hat in diesem Jahr trotzdem schon zwei Wochen vor dem Start die Kapazitätsgrenze erreicht, sodass in den vergangenen Tagen keine zusätzlichen Anmeldungen mehr angenommen werden konnten. „Im Vorjahr hatten wir 88 Teilnehmer“, erinnert sich der Kornwestheimer Basketball-Abteilungsleiter Oliver Zirn. Aber nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der Nachwuchssportler ist gestiegen. „Vor einem Jahr hatten wir viel mehr Anfänger. Das Niveau ist diesmal deutlich höher.“ Zirn zählt beim aktuellen Camp 55 Fortgeschrittene und 45 Rookies. Somit bräuchten sich die Trainer diesmal nicht auf die Grundlagen zu beschränken, sondern könnten bei den Übungen „eine Schippe drauf legen“.
Die 100 Kinder – unter ihnen 80 Jungen und 20 Mädchen – wurden für die drei Tage auf zwei gleich große Gruppen aufgeteilt. Um den älteren Nachwuchs kümmert sich in der Rechberghalle ein Trainerteam um Steffen Heinle und Micheal Washington, während die jüngeren Basketballer in der Gymnasiumshalle stets einen Profitrainer von der Ludwigsburger Basketball-Akademie zur Seite gestellt bekommen, der ansonsten Jugendtraining auf Bundesliga-Niveau anbietet. Die Ludwigsburger stellen dafür an einem Tag JBBL-Cheftrainer Ross Jorgusen und anderntags NBBL-Cheftrainer Felix Czerny. Diese wiederum leiten einen Stab von neun weiteren Coaches an. Insgesamt stehen den 100 Campteilnehmern gleichzeitig 20 Trainer zur Seite.
Auch Mario Probst, Leiter der BBA Ludwigsburg, schätzt die sportlichen Rahmenbedingungen beim Camp in Kornwestheim, nicht nur, was die personelle Ausstattung betrifft. Es sei keineswegs selbstverständlich, dass sich die Körbe in beiden Kornwestheimer Sporthallen für die kleineren Kinder niedriger einstellen ließen. Das sorge für mehr Erfolgserlebnisse und somit mehr Motivation bei den Sechsjährigen, deren „sauber ausgeführte Würfe“ bereits „beachtlich“ seien.
60 der 100 Kinder wohnen in Kornwestheim. Ebenfalls 60 Prozent der Teilnehmer sind bereits Mitglied in einem Sportverein – nicht nur bei der Skizunft, sondern auch in Ludwigsburg, Stuttgart, Weilimdorf, Waiblingen, Tamm oder Berglen.
Nicht nur mit dem Herbstcamp ist die Skizunft erfolgreich. Auch die im vergangenen Winter ins Leben gerufene Kornwestheimer Grundschulliga ist auf großes Interesse gestoßen. Noch vor der zweiten Auflage dieses Schulwettbewerbs ab Januar ist der baden-württembergische Basketballverband mit großem Interesse auf die Aktivitäten in Kornwestheim aufmerksam geworden. „Die zeigen Interesse daran, unser Konzept mit Herbstcamp und Grundschulliga auch in anderen Gemeinden zu übernehmen“, erzählt Skizunft-Vereinsboss Uwe Heinle. Die Skizunft habe bereits zugesagt, dem Verband dabei unterstützend mit Tipps zur Seite zu stehen. „Das ist für uns eine Ehre“, ergänzt Steffen Heinle.
Großes Lob für die Aktivitäten der Basketballabteilung der Skizunft spendet auch Bürgermeister Daniel Güthler: „Die Anmeldezahlen sind eine eindrucksvolle Bestätigung der Arbeit.“ Die Kooperation mit Ludwigsburg sieht Güthler als wichtig an. „Dadurch bekommen die Kinder Kontakt zu Profisportlern, zu denen sie aufschauen können und setzen sich selbst Ziele.“ Mit Daniel Franz ist es immerhin bereits einem Skizunft-Nachwuchsspieler gelungen, im U 19-Bundesliga-Team der BBA Ludwigsburg zur festen Größe zu werden. Zwei Bundesliga-Profis der MHP-Riesen haben dann noch beim Camp vorbeigeschaut. Zudem werden die Teilnehmer am 4. Dezember in der Halbzeitpause eines Bundesligaspiels in der MHP-Arena ihren Auftritt haben. „Es ist ein einmaliges Erlebnis, vor 4000 Leuten auf dem Feld zu stehen“, weiß Oliver Zirn. Zuvor werden heute aber in Kornwestheim noch fleißig weiter Korbleger, Dribbling und Wurf geübt.







Zeitungsberichte, etc.

Kornwestheimer Zeitung vom 22.03.2017



Kornwestheimer Zeitung vom 16.03.2017



Kornwestheimer Zeitung vom 09.03.2017



Kornwestheimer Zeitung vom 09.03.2017



Kornwestheimer Zeitung vom 02.03.2017
Siegesserien der U 18 und U 16 gehen zu Ende

Jovan Vukovic ist gleich doppelt im Einsatz gewesen – mit 15 Punkten für die U 18 und 37 Punkten für die U 16.
Foto: Archiv / Horst Dömötör

 

Die U 18/1 der Skizunft Kornwestheim ist beim Tabellendritten der Landesliga, Mamo Baskets Freiberg, zu Gast gewesen. Die Gastgeber waren darauf aus, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen und so entwickelte sich ein hart umkämpftes und spannendes Spiel. In den ersten beiden ausgeglichenen Vierteln lag die Skizunft nach zehn Minuten mit 15:14 und auch zur Halbzeit mit 31:30 nur knapp in Führung. Dies lag auch daran, dass sich die Skizunft-Offensive in diesem Spiel schwer tat, gegen die gut agierenden Freiberger die Lücke zum Korb zu finden. Nach dem Seitenwechsel erarbeiteten sich die Gastgeber mehr und mehr Spielanteile, gingen in Führung und bauten diese bis zum Ende des dritten Viertels auf fünf Punkte zum Spielstand von 38:43 aus. Dies war noch lange keine Garantie für einen Sieg gegen die Skizunft, die sich im Schlussviertel wieder heranarbeitete und bis zum Schlusspfiff um den Sieg kämpfte. Allerdings dann doch vergeblich. Am Ende hatte Freiberg beim 54:56 knapp die Nase vorne.

„Irgendwann musste es ja passieren“, so lautete der Kommentar von Trainer Colin Bubeck nach dem Spielende bei der U 16/1. Damit meinte er die erste Saisonniederlage seines Teams bei der Partie bei den Young Tigers Tübingen. Die Tübinger stehen aktuell auf dem dritten Tabellenplatz und spekulieren wie die Skizunft auf die Teilnahme am Final Four-Turnier zur Landesmeisterschaft. Diese Teilnahme wollte sich die Skizunft eigentlich in diesem Spiel mit einem weiteren Sieg vorzeitig sichern. Doch es war dem Trainer auch klar, dass es gegen Tübingen schwer werden würde, was er auch mit klaren Worten seinen Spielern vermittelte. Diese handelten aber nur in den ersten zehn Minuten danach, in denen sie den Gastgebern Paroli boten und mit 20:19 in Führung gingen. Dann wendete sich das Blatt. Fortan war Tübingen das stärkere Team, das sich in der Offensive immer mehr durchsetzte und zur Halbzeit beim 35:42 führte. Nach dem Seitenwechsel kam es noch schlimmer für die Skizunft, die sich gegen die noch stärker werdende Tübinger Offensive, nie richtig zur Wehr zu setzen wusste. Mit 15:32 ging das dritte Viertel mehr als deutlich an Tübingen, das nun 50:74 vorne lag. In den letzten zehn Minuten setzte die Skizunft noch einmal die Hoffnung auf ihre Stärke in der Offensive. Vor allem Jovan Vukovic, der mit 37 Punkten glänzte, war es zu verdanken, dass die Skizunft noch mal auf 22 Punkte kam. Doch Tübingen setzte stets einen Gegentreffer dagegen. Am Ende verlor die Skizunft zum ersten Mal in dieser Saison – und das mit 72:92. Die Niederlage schmerzt besonders, weil am Saisonende unter Umständen der direkte Vergleich entscheidend sein kann und da hat die Skizunft nun gegenüber Tübingen das Nachsehen. Es wird noch spannend im Kampf um die beiden Turnierplätze, denn als nächstes muss die Skizunft beim Tabellenzweiten Spvgg Möhringen antreten.



Kornwestheimer Zeitung vom 23.02.2017
Abteilung BASKETBALL

Skizunft-Nachwuchs fährt nur Siege ein

Auch die U 16/1 hat mehr Bälle im Korb versenken können als der Gegner.
Foto: Horst Dömötör

Die U 18/1 empfing in der Hannes-Reiber-Halle den TV Zuffenhausen. Gegen die Nachbarn war ein Sieg Pflicht, und diese Pflicht erfüllte die Skizunft auch. In den ersten beiden Vierteln setzte die Skizunft voll auf ihre starke Offensive, wobei sich dafür in der Abwehr immer wieder für den TV Lücken auftaten. Nach zehn Minuten lag die Skizunft mit 24:17 in Führung. Auch im zweiten Viertel fielen die Treffer wie reife Früchte, sodass sich die Skizunft eine 48:35-Halbzeitführung herausgespielt hatte. Nach dem Seitenwechsel versiegte der Angriffsschwung der Kornwestheimer, ohne dass sich dadurch die Abwehrleistung verbesserte. Die Gäste kämpften sich auf 58:51 heran. In den letzten zehn Minuten gab die Skizunft noch mal richtig Gas und erspielte sich einen deutlichen 86:63-Heimsieg.

Nach dem hart erkämpfen Sieg in Söflingen in der Woche bekam es die U 16/1 nun mit der TSG Schwäbisch Hall zu tun. Im Hinspiel hatte sich das Team von Trainer Colin Bubeck mit dem Gegner schwergetan. Nun startete die Skizunft mit großer Energie in das Spiel, aber auch mit dem nötigen Respekt. Aufgrund einer guten Abwehrarbeit konnte sie das erste Viertel deutlich mit 26:11 für sich entscheiden. Dahingegen war das zweite Viertel eher lasch. Vor allem in der Offensive schwächelte die Mannschaft, und auch in der Defensive taten sich nach dem Geschmack des Trainers zu viele Lücken auf. Gleichwohl führte die Skizunft zur Halbzeitpause mit 41:26. Nach dem Seitenwechsel steigerte sich die Skizunft wieder, und mit dem schon im ersten Viertel gezeigten Ehrgeiz konnten sich die Kornwestheimer nun deutlich mit 65:40 absetzten. Das letzte Viertel war nur noch Formsache. 92:54 hieß es am Ende für die Skizunft.

Zu einem knappen 51:48-Heimsieg kam die U14/1 gegen den MTV Stuttgart. Nach dem ersten Sieg vor einer Woche ließ die Skizunft gleich ihren zweiten doppelten Punktgewinn folgen. Nach einer 15:10-Führung im ersten Viertel lagen die Stuttgarter zur Halbzeit mit 26:29 vorne. Im dritten Viertel war es dann wieder die Skizunft, die dominierte und zum 36:36 ausglich. Das Schlussviertel war richtig umkämpft, denn der MTV setzte der Skizunft zu. Doch mit Geschick und dem Willen zum Sieg, ließ sich die Skizunft nicht mehr die Butter vom Brot nehmen.

Zu einem ungefährdeten Sieg kam die U 12/1 gegen TSV Crailsheim 2. Der Gegner hatte gegen die stark aufspielende Skizunft nie eine Chance. Bereits nach den ersten zehn Minuten hatte Kornwestheim eine 25:10-Führung herausgespielt, zur Halbzeit lag die Skizunft mit 47:12 vorne, da Crailsheim den Ball im zweiten Viertel nur einmal im Korb untergebracht hatte. Auch nach der Halbzeitpause trafen die Gäste nicht besser. Die Skizunft setzte ihr munteres Offensivspiel fort und baute die Führung über ein 61:17 zu einem 81:24-Heimerfolg aus.

Die U 12/2 empfing den TSV Plattenhardt. Gegen die Gäste von den Fildern zeigte die Skizunft eine geschlossene Mannschaftsleistung. Aus einer gut stehenden Abwehr ergaben sich für die Skizunft zahlreiche Chancen, die allerdings nicht immer konsequent genutzt wurden. Nach dem ersten Viertel lag Kornwestheim daher nur mit 10:4 in Führung. Immerhin konnte bis zur Halbzeit der Vorsprung auf 24:13 ausgebaut werden. Nach dem Seitenwechsel kam das Skizunftspiel dann noch besser in Schwung, die Gäste hatten dem wenig entgegenzusetzen. Über 45:25 kam die Skizunft zu einem ungefährdeten 60:32-Heimsieg.

Die U 10 gewann gegen den TV Zuffenhausen mit 26:25.



Kornwestheimer Zeitung vom 22.02.2017



Kornwestheimer Zeitung vom 16.02.2017



Kornwestheimer Zeitung vom 15.02.2017
Abteilung BASKETBALL


Kleines Polster zur Abstiegszone


Die Skizunft-Herren um Jovan Vukovic haben sich mit dem ersten Auswärtssieg der Saison von den Abstiegsrängen entfernt
Foto: Horst Dömötör

Nach dem 80:61-Heimerfolg gegen den TV Nellingen 2 in der Vorwoche wollten die Herren 1 der Skizunft beim Gastspiel beim TSV Essingen an die gute Leistung anknüpfen, möglichst beide Punkte entführen und mit dem Tabellennachbarn nach Punkten gleichziehen. Entsprechend selbstbewusst trat das Team von Coach Zeljko Savic auf.
Zunächst konzentrierten sich beide Teams vornehmlich auf die Abwehr. Nach dem ersten Viertel führte die Skizunft knapp mit 9:8. In den folgenden zehn Minuten waren die Angriffsbemühungen beider Mannschaften erfolgreicher. Doch das Spiel blieb ausgeglichen. Zur Halbzeit lagen die Gastgeber beim 21:23 vorne. Mit dem Gefühl, den Essingern Paroli bieten zu können, ging die Skizunft in die zweite Halbzeit. Mit Kampfgeist und einer starken Offensive übernahm die Skizunft im dritten Viertel wieder mit 39:37 die Führung. Das letzte Viertel war spannend, denn beide Teams wollten den Sieg. Die Skizunft bot den Gastgebern keine Chance, sich abzusetzen. Am Ende reichten die Kraft und der Wille, um sich den ersten Auswärtssieg der Saison mit 58:55 zu erspielen. Nun beträgt der Vorsprung der Kornwestheimer zu einem Abstiegsplatz drei Punkte.

Zu einer hart umkämpften Partie entwickelte sich das Spiel der Herren 2 beim BBC Stuttgart. Das Spiel kam nur langsam in Fahrt. Doch nach und nach wurde der Gastgeber stärker und setzte sich auf 9:15 ab. Im zweiten Viertel nahm dann der Skizunft-Express Fahrt auf und dominierte das Spiel. Aus einer gut stehenden Abwehr heraus kamen die Kornwestheimer immer wieder zum Ballbesitz. Die sich daraus entwickelnden Angriffe wurden sauber ausgespielt. Oft fanden die Spieler die Lücke und Juan Antonio Perez Correa unterm Korb, der sicher verwandelte. Mit 24:10 ging das zweite Viertel an die Skizunft zur 35:25-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel wandelte sich das Bild. Fortan waren die Stuttgarter am Zug, während der Offensivdrang bei der Skizunft versiegte. Die Gastgeber legten Punkt für Punkt nach und lagen am Ende des dritten Viertels beim 45:46 in Führung. Das Schlussviertel war hart umkämpft. Die Abwehrspieler gingen fleißig zu Werke mit der Folge, dass Stefan Andrä (BBC) und Mile Josipovic von der Skizunft nach dem fünften Foul auf der Bank bleiben mussten. Bis zum Schluss gelang es keiner Mannschaft, sich entscheidend abzusetzen. Doch das Glück war letztendlich bei den Stuttgartern, die am Ende knapp mit 60:62 vorne lagen.



Kornwestheimer Zeitung vom 09.02.2017



Kornwestheimer Zeitung vom 08.02.2017
Abteilung BASKETBALL


Punkte gegen den Abstieg


Jovan Vukovic (am Ball) von der Skizunft ist der Topscorer der Partie gewesen.
Foto: Horst Dömötör


Im Kampf gegen den Abstieg aus der Kreisliga A haben die Herren 1 der Skizunft in der Hannes-Reiber-Halle den Tabellennachbarn TV Nellingen 2 bezwungen. Die Skizunft hatte sich vorgenommen, das Tabellenkellerduell für sich zu entscheiden und ging entsprechend engagiert ins Spiel. Von Beginn an bestimmte die Skizunft die Partie, ließ aber viele gute Chancen ungenutzt und lag deshalb nach dem ersten Viertel nur mit 15:14 in Führung. Im zweiten Viertel fand Nellingen noch besser ins Spiel, und es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Immer wieder fanden die Offensivkräfte beider Mannschaften die Lücke zum Korb. Zur Pause stand es 30:31.
Nach dem Seitenwechsel verschlief die Skizunft die ersten vier Minuten komplett. Dafür waren die Gäste hellwach und bauten ihre Führung auf acht Punkte aus. Mit einer Auszeit zog Trainer Zeljko Savic die Bremse. Mit Erfolg, denn die Skizunft legte anschließend einen 11:0-Lauf hin und ging wieder selbst in Führung. Hierzu verhalf in dieser Phase Jovan Vukovic, der ein starkes Spiel machte und als Topscorer 21 Punkte erzielte. Am Ende des dritten Viertels führte die Skizunft mit 53:44. Mit einem starken Auftritt im letzten Viertel baute die Skizunft ihre Führung weiter aus. Nellingen hatte nun nichts mehr entgegenzusetzen. Somit gewann die Skizunft völlig verdient mit 80:61. Dieser Sieg verschafft Luft im Kampf gegen den Abstieg, zumal Nellingen dadurch auch im direkten Vergleich den Kürzeren zieht. Die Skizunft belegt nun in der Kreisliga A den sechsten Tabellenplatz vor Nellingen und Möhringen.

Nach zuvor zwei Niederlagen hintereinander ist die zweite Mannschaft der Skizunft in der Kreisliga B zurück auf der Erfolgsspur. Gegen die BG Remseck 3 gab es einen 63:53-Sieg. Die Gäste kamen besser ins Spiel und lagen zunächst beim 13:23 vorne. Aber Trainer Walter Camper wechselte von der Mann- zur Raumdeckung, was sich als richtig erwies. Mit aggressiver Abwehr von Babakar Djob und vielen Punkten von Benjamin Stollenberg gewann die Skizunft das zweite Viertel mit 19:6 zum 32:29-Halbzeitstand. Die Gastgeber bauten ihre Führung im dritten Abschnitt auf sechs Zähler beim 47:41 aus. Die Remsecker wollten noch die Wende, aber Juan Perez Correa und Stollenberg begruben mit Drei-Punkte-Würfen alle Hoffnungen der Gäste. Das Team ist nun Tabellenvierter.



Kornwestheimer Zeitung vom 02.02.2017



Kornwestheimer Zeitung vom 26.01.2017



Kornwestheimer Zeitung vom 25.01.2017
Grundschulliga - 1.Spieltag in der Hannes-Reiber-Halle in Kornwestheim




Kornwestheimer Zeitung vom 25.01.2017



Kornwestheimer Zeitung vom 24.01.2017

Spitzenleistung vor eigenem Publikum


Daniel Franz (Nummer 12) erzielt für Ludwigsburg 22 Punkte.
Foto: Peter Mann


nur seine eigene Leistung sei es gewesen, sondern die des gesamten Teams. Daniel Franz, früherer Skizünftler, gab sich nach der Partie ganz bescheiden. Soeben hatte seine Mannschaft der Basketball-Akademie Ludwigsburg (BBA) in der U 19-Nachwuchs-Bundesliga (NBBL) die Junior-Giraffen aus Langen mit 111:52 (58:29) deklassiert. Franz erzielte dabei 22 Punkte, so viele wie noch nie in seinen mittlerweile eineinhalb NBBL-Jahren. Doch der 17-Jährige sagte im Nachgang nur: „Wir haben als Team gut zusammengespielt und deshalb verdient gewonnen.“

Vielleicht lag’s an der Halle. Immerhin war es für den Kornwestheimer Daniel Franz so etwas wie ein Heimspiel in der neuen Hannes-Reiber-Halle – für den Rohbau war auch noch die Firma seines Vaters verantwortlich gewesen. Nervosität? „Am Anfang schon ein bisschen“, gestand der Power Forward, der zu seiner Zeit im Team der Jugend-Bundesliga (JBBL), also bei den „Jüngeren“, noch als Center eingesetzt wurde. „Aber als es dann lief, war ich überhaupt nicht mehr aufgeregt.“

Daniel Franz bekam mit 24:34 Minuten die zweitlängste Spielzeit im Ludwigsburger BBA-Team. Einzig Shooting Star Mateo Seric durfte länger ran (27 Minuten). Er erzielte 30 Zähler. Über seine eigene Punkteausbeute freute sich Daniel Franz zwar, tat das aber eher nach innen. Darauf angesprochen, grinste er kurz und murmelte fast schüchtern: „Ja, doch, das war schon ganz gut.“
Ludwigsburg steht in der Tabelle weiter auf dem dritten Rang. „Wir wollen versuchen, noch den zweiten Platz anzugreifen“, kündigte Daniel Franz an.

Der Sieg gegen Langen sei dementsprechend auch sehr wichtig gewesen, da der Gegner direkt hinter der BBA-Mannschaft auf Rang 4 steht.
Rund 150 Zuschauer verfolgten in der Reiber-Halle den Sieg der Ludwigsburger, unter ihnen auch der ehemalige Riesen-Bundesligaspieler Adam Waleskowski, der inzwischen für Göttingen am Ball ist. Schon wurde spekuliert, ob die Barockstädter nach dem Abgang von Bazoumana Koné in Richtung Gießen an einer Rückholaktion des Forwards arbeiten.

All das war jedoch nur eine der vielen Randnotizen an einem gelungenen Nachmittag in Sachen Jugendbasketball. Skizunft-Abteilungsleiter Oliver Zirn zeigte sich schließlich auch sehr angetan vom Geschehen auf und neben dem Spielfeld. Man sei schon in Gesprächen darüber, die Aktion zu wiederholen. „Mit einem JBBL- und einem NBBL-Spiel, das wäre toll. Wir als Verein sind da offen“, so Zirn, der von Daniel Franz’ Leistung ebenfalls recht beeindruckt war: „Er hat ein glückliches Händchen heute.“

Zirn weiß, dass sich in Reihen seiner Skizunft noch einige Talente für höhere Basketball-Weihen empfehlen könnten. Jason Irorere zum Beispiel gehört zu denjenigen, die den Sprung bereits geschafft haben. Er spielt im zweiten Jahr im JBBL-Team der Ludwigsburger. Und auch Jovan Vukovic, der mit seinen 15 Jahren schon in der ersten Mannschaft der Kornwestheimer spielt, wird in diesem Zusammenhang immer öfter genannt. „In unserer U 12 haben wir auch einige Spieler, die das Potenzial dazu haben“, weiß Zirn.

Also sei es ausgesprochen wichtig, den Kontakt zu den Ludwigsburgern zu wahren und weiter zu festigen. Die Skizunft pflegt ohnehin eine enge Kooperation mit der BBA, und auch aus dem Aktivenkader der Riesen lassen sich immer wieder einzelne Spieler zu besonderen Aktionen in Kornwestheim blicken. „Das ist gut, denn so können die Kinder mit eigenen Augen sehen, wo der Weg hinführen kann“, sagt Zirn. Dabei hilft auch Felix Cerny, Coach des Ludwigsburger NBBL-Teams, mit. Er war zum Beispiel beim Herbstcamp der Skizunft mit in der Halle. Künftige Projekte sind in Arbeit. „Felix Cerny ist ein überragender Trainer“, findet Zirn.
Marius Venturini



Ludwigsburger Kreiszeitung vom 21.01.2017



Kornwestheimer Zeitung vom 21.01.2017



Kornwestheimer Zeitung vom 20.01.2017



Kornwestheimer Zeitung vom 19.01.2017



Kornwestheimer Zeitung vom 22.12.2016




Kornwestheimer Zeitung vom 21.12.2016



Kornwestheimer Zeitung vom 20.12.2016

Czermak nimmt Abschied von der Skizunft


Claus Czermaks letzte Ansprache bei der U 18 in der Hannes-Reiber-Halle
Foto: Horst Dömötör

Die U 18-Basketballer der Skizunft Kornwestheim sind am Samstag durch ein Wechselbad der Gefühle gegangen. Gerade hatten sie noch über ihren deutlichen 86:68-Sieg im Landesliga-Punktspiel gegen Rot-Weiß Stuttgart gejubelt, als ihnen ihr bisheriger Coach Claus Czermak mitteilte, dass er aus gesundheitlichen Gründen nach Weihnachten nicht mehr auf die Trainerbank der Skizunft zurückkehren wird. Auch sein Amt beim ersten Skizunft-Herrenteam in der Kreisliga A legt er auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung nieder.

Czermak war erst in diesem Sommer aus Backnang nach Kornwestheim gekommen, um mit seiner langjährigen Erfahrung der Skizunft weiterzuhelfen. Während die sehr junge Herrenmannschaft mit einem Durchschnittsalter von 18 Jahren in der Kreisliga A erwartungsgemäß Probleme hat und deshalb in der Hinrunde erst einen Sieg einfahren konnte, steht die U 18/1 mit nur einer Niederlage auf dem ersten Tabellenplatz und hat sehr gute Chancen, sich für das Final Four zu qualifizieren.

„Wir bedauern die Entscheidung, haben aber vollstes Verständnis“, sagt Skizunft-Abteilungsleiter Oliver Zirn. „Claus Czermak hat sich in den vergangenen Monaten mit großem Engagement für den Verein eingesetzt, war oft fünf Abende pro Woche für Training und Spiele unterwegs und musste dabei stets von Backnang aus pendeln. Wenn die Gesundheit bei so einer Belastung nicht mehr mitspielt, muss man die Konsequenzen ziehen. Wir sind ihm für sein Engagement sehr dankbar.“

Bereits am gestrigen Montag übernahm Micheal Washington, Jugendkoordinator und U 14/1-Trainer der Skizunft, zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben auch die U 18/1 der Skizunft. „Micheal kennt die Spieler sehr gut, weshalb wir der festen Überzeugung sind, dass er keine lange Anlaufzeit braucht, um den Erfolgskurs mit dem Team fortzusetzen“, so Oliver Zirn. Nahezu alle Spieler des Teams haben bereits vergangene Saison unter Washington in der U­ 18-Jugendoberliga gespielt. Er wird deshalb, so die Erwartung der Skizunft-Abteilungsleitung, nicht bei null anfangen müssen.

Die erste Herrenmannschaft der Skizunft wird fortan von Mirza Vejselovic als Spielertrainer und Zeljko Savic betreut, dessen Sohn zum Kader gehört. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, dass in der aktuellen Situation die Lösung aus dem eigenen Verein kommen muss. Wir haben eine Herrenmannschaft, in der zahlreiche Spieler selbst als Trainer aktiv sind und deshalb über ein hohes Maß an Wissen und taktischem Verständnis verfügen. Dies müssen wir nutzen“, erklärt Zirn. So soll jeder Spieler mehr Verantwortung übernehmen und sich aktiver einbringen – unter der Führung von Vejselovic und Savic.
Der 23-jährige Vejselovic, der bei der Skizunft auch als U 18/2-Coach aktiv ist, soll auf dem Spielfeld die Leitung übernehmen. An der Seitenlinie wird er von Zeljko Savic unterstützt, der bisher stets als Vater auf der Tribüne Platz nahm und somit sowohl die eigene Mannschaft als auch die Gegner kennt. Savic verfügt über eine C-Lizenz und über viele Jahre an Spieler- und Trainererfahrung, unter anderem bei der KSG Gerlingen. Diese soll er nun vor allem an die jungen Spielern in Kornwestheim weitergeben. Mit diesen internen Lösungen sieht sich die Skizunft-Abteilungsleitung für die Rückrunde gut aufgestellt und ist davon überzeugt, dass die U 18 an ihre bisherigen Erfolge anknüpft und sich die Herren von den Abstiegsrängen verabschieden. Den nötigen Aufwand, um bei beiden Mannschaften die angestrebten Ziele zu erreichen, habe Claus Czermak nicht mehr leisten können, erklärt Oliver Zirn. „Und es ist sein Anspruch, die Ämter richtig zu machen und nicht nur zur Hälfte.“ Dieser hohe Zeitaufwand sei aber nicht mehr möglich, da der 46-Jährige gesundheitlich leicht angeschlagen sei. Czermak hatte der Skizunft-Abteilungsleitung seine Entscheidung am vergangenen Donnerstag mitgeteilt. Die Spieler erfuhren es zwei Tage später – nach dem Abpfiff des Spiels.

Während für die U 18 die Punktspielrunde am 14. Januar mit einem Heimspiel gegen den Drittplatzierten Freiberg weitergeht, steigen die Herren erst eine Woche später am 22. Januar wieder ins Geschehen ein. Den neuen Trainern bleibt somit noch etwas Zeit, die beiden Mannschaften auf die Rückrunde vorzubereiten.

red/sel 19.12.2016



Kornwestheimer Zeitung vom 15.12.2016



Kornwestheimer Zeitung vom 14.12.2016



Kornwestheimer Zeitung vom 08.12.2016



Kornwestheimer Zeitung vom 07.12.2016



Kornwestheimer Zeitung vom 01.12.2016



Kornwestheimer Zeitung vom 30.11.2016



Kornwestheimer Zeitung vom 24.11.2016



Kornwestheimer Zeitung vom 23.11.2016



Kornwestheimer Zeitung vom 16.11.2016

Colin Bubeck (Nummer 6) hat bei den Kornwestheimern in Abwehr und Angriff eine Führungsrolle übernommen.
Foto: Horst Dömötör

Der erste Saisonsieg für die Skizunft-Herren
Die dreiwöchige Spielpause hat den Basketball-Herren 1 der Skizunft Kornwestheim offenbar gut getan. Gegen die Spvgg Möhringen 3 gelang nach einem über weite Strecken guten Spiel in der Hannes-Reiber-Halle der erste Saisonsieg in der Kreisliga A. Angeführt von Aufbauspieler Colin Bubek, der nicht nur die Bälle verteilte, sondern sich auch als treffsicher erwies und mit 22 Punkten zum Topscorer wurde, fand die Skizunft rasch ins Spiel. Im ersten Viertel war zwar die Offensive mit 19 Punkten recht erfolgreich, doch in der Skizunft-Abwehr waren Lücken, sodass Möhringen auch zu 16 Punkten kam. In den zweiten zehn Minuten stellte Trainer Claus Czermak die Abwehr um – und das mit Erfolg. Möhringen kam nun kaum noch zu Chancen unterm Korb. Doch auch die Möhringer stärkten ihre Defensive. Zur Halbzeit lagen die Hausherren daher „nur“ mit 32:28 in Führung.
Nach der Pause hatte die Skizunft dann ihre stärkste Phase. Die gut aufgebauten und zu Ende gespielten Angriffe brachten die notwendigen Treffer, um sich auf 74:46 abzusetzen. Das dritte Viertel schien aber viel Kraft gekostet zu haben, denn in den letzten zehn Minuten lief im Angriff bei den Hausherren überhaupt nichts mehr zusammen. Nur noch einen Punkt konnte die Skizunft verbuchen. Allerdings war auch Möhringen nicht mehr in der Lage, daraus Kapital zu schlagen. Um dem Spiel eine Wende zu geben, reichten 12 Punkte nicht aus.



Kornwestheimer Zeitung vom 10.11.2016



Kornwestheimer Zeitung vom 09.11.2016



Kornwestheimer Zeitung vom 04.11.2016
Abteilung BASKETBALL - Herbstcamp


Beim Herbstcamp haben bereits die Jüngsten mit dem Jugend-Bundesliga-Trainer Felix Czerny (links) trainieren dürfen.
Foto: Lutz Selle

Der Landesverband wird auf Kornwestheim aufmerksam
In der Rechberghalle und in der Sporthalle des Ernst-Sigle-Gymnasiums sind seit Mittwoch wieder drei Tage lang Kinder im Alter zwischen sechs und 13 Jahren auf den Spuren von Dirk Nowitzki. Erst zum zweiten Mal richtet die Skizunft Kornwestheim ein dreitägiges Basketball-Herbstferien-Camp aus und hat in diesem Jahr trotzdem schon zwei Wochen vor dem Start die Kapazitätsgrenze erreicht, sodass in den vergangenen Tagen keine zusätzlichen Anmeldungen mehr angenommen werden konnten. „Im Vorjahr hatten wir 88 Teilnehmer“, erinnert sich der Kornwestheimer Basketball-Abteilungsleiter Oliver Zirn. Aber nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der Nachwuchssportler ist gestiegen. „Vor einem Jahr hatten wir viel mehr Anfänger. Das Niveau ist diesmal deutlich höher.“ Zirn zählt beim aktuellen Camp 55 Fortgeschrittene und 45 Rookies. Somit bräuchten sich die Trainer diesmal nicht auf die Grundlagen zu beschränken, sondern könnten bei den Übungen „eine Schippe drauf legen“.
Die 100 Kinder – unter ihnen 80 Jungen und 20 Mädchen – wurden für die drei Tage auf zwei gleich große Gruppen aufgeteilt. Um den älteren Nachwuchs kümmert sich in der Rechberghalle ein Trainerteam um Steffen Heinle und Micheal Washington, während die jüngeren Basketballer in der Gymnasiumshalle stets einen Profitrainer von der Ludwigsburger Basketball-Akademie zur Seite gestellt bekommen, der ansonsten Jugendtraining auf Bundesliga-Niveau anbietet. Die Ludwigsburger stellen dafür an einem Tag JBBL-Cheftrainer Ross Jorgusen und anderntags NBBL-Cheftrainer Felix Czerny. Diese wiederum leiten einen Stab von neun weiteren Coaches an. Insgesamt stehen den 100 Campteilnehmern gleichzeitig 20 Trainer zur Seite.
Auch Mario Probst, Leiter der BBA Ludwigsburg, schätzt die sportlichen Rahmenbedingungen beim Camp in Kornwestheim, nicht nur, was die personelle Ausstattung betrifft. Es sei keineswegs selbstverständlich, dass sich die Körbe in beiden Kornwestheimer Sporthallen für die kleineren Kinder niedriger einstellen ließen. Das sorge für mehr Erfolgserlebnisse und somit mehr Motivation bei den Sechsjährigen, deren „sauber ausgeführte Würfe“ bereits „beachtlich“ seien.
60 der 100 Kinder wohnen in Kornwestheim. Ebenfalls 60 Prozent der Teilnehmer sind bereits Mitglied in einem Sportverein – nicht nur bei der Skizunft, sondern auch in Ludwigsburg, Stuttgart, Weilimdorf, Waiblingen, Tamm oder Berglen.
Nicht nur mit dem Herbstcamp ist die Skizunft erfolgreich. Auch die im vergangenen Winter ins Leben gerufene Kornwestheimer Grundschulliga ist auf großes Interesse gestoßen. Noch vor der zweiten Auflage dieses Schulwettbewerbs ab Januar ist der baden-württembergische Basketballverband mit großem Interesse auf die Aktivitäten in Kornwestheim aufmerksam geworden. „Die zeigen Interesse daran, unser Konzept mit Herbstcamp und Grundschulliga auch in anderen Gemeinden zu übernehmen“, erzählt Skizunft-Vereinsboss Uwe Heinle. Die Skizunft habe bereits zugesagt, dem Verband dabei unterstützend mit Tipps zur Seite zu stehen. „Das ist für uns eine Ehre“, ergänzt Steffen Heinle.
Großes Lob für die Aktivitäten der Basketballabteilung der Skizunft spendet auch Bürgermeister Daniel Güthler: „Die Anmeldezahlen sind eine eindrucksvolle Bestätigung der Arbeit.“ Die Kooperation mit Ludwigsburg sieht Güthler als wichtig an. „Dadurch bekommen die Kinder Kontakt zu Profisportlern, zu denen sie aufschauen können und setzen sich selbst Ziele.“ Mit Daniel Franz ist es immerhin bereits einem Skizunft-Nachwuchsspieler gelungen, im U 19-Bundesliga-Team der BBA Ludwigsburg zur festen Größe zu werden. Zwei Bundesliga-Profis der MHP-Riesen haben dann noch beim Camp vorbeigeschaut. Zudem werden die Teilnehmer am 4. Dezember in der Halbzeitpause eines Bundesligaspiels in der MHP-Arena ihren Auftritt haben. „Es ist ein einmaliges Erlebnis, vor 4000 Leuten auf dem Feld zu stehen“, weiß Oliver Zirn. Zuvor werden heute aber in Kornwestheim noch fleißig weiter Korbleger, Dribbling und Wurf geübt.



Kornwestheimer Zeitung vom 03.11.2016



Kornwestheimer Zeitung vom 27.10.2016



Kornwestheimer Zeitung vom 26.10.2016



Kornwestheimer Zeitung vom 20.10.2016



Kornwestheimer Zeitung vom 19.10.2016



Kornwestheimer Zeitung vom 15.10.2016



Kornwestheimer Zeitung vom 13.10.2016



Kornwestheimer Zeitung vom 12.10.2016



Kornwestheimer Zeitung vom 07.10.2016



Kornwestheimer Zeitung vom 29.09.2016



Kornwestheimer Zeitung vom 28.09.2016

Mit einem starken Comeback auf dem Spielfeld: Micheal Washington.
Foto: Horst Dömötör


Das verjüngte Team der Herren 1 der Skizunft Kornwestheim ist mit einer 81:90-Heimniederlage gegen den TV Echterdingen in die Kreisliga A gestartet. Dass es für das Team des neuen Trainers Claus Czermak mit einem Durchschnittsalter von unter 20 Jahren gegen die erfahrenen Gäste mit einem Durchschnittsalter von 30 nicht zum Erfolg gereicht hat, lag zum einen an der Unerfahrenheit der Nachwuchsspieler, vor allem aber an einer „stark ausbaufähigen“ Ausbeute bei Freiwürfen. Czermak hat von der Linie eine Trefferquote von 52 Prozent bei seinem Team errechnet. „14 Freiwürfe haben wir verworfen. Mit zehn Treffern mehr hätten wir schon gewonnen.“ Aber auch davon abgesehen hätte sein Team gewinnen können, wenn die „Leichtsinnsfehler der Jugendlichen“ nicht gewesen wären, während die Gäste vor allem im Schlussviertel ihre „Erfahrung ausspielten“.
Der TV Echterdingen führte die meiste Zeit der Partie nur knapp mit drei oder vier Punkten. Nach dem ersten Viertel stand es 16:21, zur Pause führte direkt nach einem gelungenen Drei-Punkte-Wurf sogar die Skizunft mit 41:40. Colin Bubeck und Micheal Washington haben in der Partie das Heft in die Hand genommen und das junge Team der Skizunft geführt, während Patrick Zirn mit schnellen Angriffen punktete. Zudem zeigten Adrian Gross und der erst 16-jährige Matthias Schneider eine starke Leistung in der Verteidigung.
Im dritten Viertel geriet die Skizunft wieder in Rückstand, nachdem sie „ein paar unglückliche Punkte“ kassiert hatte. Ins Schlussviertel ging es beim 59:66. Auch da war noch nichts verloren. „Aber am Ende haben wir zu überhastet gespielt. Nach Punkten für den Gegner wollten die Spieler nachziehen und haben dann Fehler gemacht“, sagt Czermak. Der Trainer ist sich aber sicher: „Die Mannschaft wird schnell daraus lernen.“ Generell lobt er vor allem die Jugendspieler, die erstmals bei den Herren aktiv waren, für ihren guten Auftritt. „Sie haben gezeigt, dass sie mithalten können. Nur die Erfahrung fehlt noch.“
Bei Skizunft-Abteilungsleiter Oliver Zirn überwiegen auch die positiven Eindrücke: „Die Spielweise des Teams war schon deutlich besser als letzte Saison. Es sind natürlich noch Abstimmungsprobleme vorhanden. Mich persönlich hat es sehr gefreut, dass mit Matthias Schneider, Florian Binder und Leo Piscopello gleich drei unserer Nachwuchsspieler bei ihrem Herrendebüt punkten konnten.“
Im nächsten Punktspiel trifft die Skizunft am 9. Oktober wieder auf Echterdingen. Beim Auswärtsspiel hofft Trainer Czermak auf eine erfolgreiche Revanche.

Im ersten Spiel der neuen Kreisliga B-Saison haben es die Herren 2 der Skizunft gleich mit dem unangenehmen Gegner Spvgg Möhringen zu tun bekommen. In diesem Team wirken zahlreiche ältere Spieler mit, die schon mehrere deutsche Titel bei Ü-Meisterschaften gesammelt haben, darunter auch der Kornwestheimer Eberhard Blank. Mit der abgeklärten Spielweise der Gäste hatten die Kornwestheimer anfangs große Probleme und gerieten mit 1:14 in Rückstand. Danach stabilisierte sich das Team in der Offensive und Defensive. Nach einem Neun-Punkte-Rückstand nach dem ersten Viertel entschied die Skizunft das zweite Viertel für sich und verabschiedete sich beim Stand von 24:32 in die Halbzeitpause. Das dritte Viertel verlief ausgeglichen, sodass vor den letzten zehn Minuten beim Spielstand von 37:46 immer noch alles möglich war. Doch die Skizünftler schafften es nicht mehr, den Rückstand entscheidend zu verkürzen und unterlagen am Ende mit 50:56.



Kornwestheimer Zeitung vom 26.09.2016

Der Hallenbelegungsplan: eine Wissenschaft
Marius Venturini, 26.09.2016


In der Hannes-Reiber-Halle
Foto: Archiv/Peter Mann

Die Hannes-Reiber-Halle steht. Richtig fertig wird sie aber erst im November sein. Und dann wird es auch höchste Zeit, denn nach den Herbstferien soll der neue Hallenbelegplan in Kraft treten. „Der steht zu 90 bis 95 Prozent“, teilt Marcus Gessl, Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport, auf Nachfrage unserer Zeitung mit.
Allerdings ist das gar nicht so einfach mit einem solchen Plan. Zig verschiedene Interessen müssen dabei unter einen Hut gebracht werden, von Stadt, Schulen und Vereinen. Und so wurde ein erster Entwurf, den die sogenannte Hallenbelegungskommission des Stadtverbands für Sport im Rathaus vorgelegt hat, auch prompt abgelehnt. Ein zweiter Anlauf folgt in dieser Woche.
Das Vorgehen ist wie folgt: „Wie die Sporthallen von Vereinen belegt werden, schlägt bei uns die Hallenbelegungskommission des Stadtverbands für Sport vor, also die Vertreter der Vereine“, informiert Eva Wiedemann, Pressesprecherin der Stadt Kornwestheim. Die Freigabe des Plans liege anschließend bei der Stadtverwaltung.
„Die Kommission nimmt die Bedürfnisse und Wünsche der einzelnen Vereine auf und erstellt einen Belegungsplan, der alle Sporthallen umfasst“, so Wiedemann weiter. Dieser Plan gehe dann bei der Stadt an den Fachbereich Gebäudemanagement. „Dort wird geprüft, ob die Belegungen den Hallenbelegungskriterien entsprechen.“ Diese Kriterien wurden von den Mitgliedern des Gemeinderats im Verwaltungs- und Finanzausschuss am 18. Juni 2015 einstimmig beschlossen.
Darin heißt es: „Die Vergabepraxis sieht für die Belegung der Hallenkapazitäten zunächst die Abfrage bei den Schulen, Kindertagesstätten und der Kindersportschule Kornwestheim vor. Diese Institutionen haben das Vorrecht zur Hallennutzung während der sogenannten Eckzeiten, die sich im Zeitraum zwischen 7.30 Uhr bis maximal 17.30 Uhr erstrecken.“ Und: „Die Belegungszeiten der Kindersportschule gehen teilweise über das Zeitfenster bis 17.30 Uhr hinaus.“ Grundsätzlich sei also eine Belegung der Hallen von 7.30 bis um 17.30 Uhr den Kindertagesstätten, Schulen und der Kindersportschule vorbehalten. Die Vereine füllen dann das Zeitfenster von 17.30 bis 22 Uhr.
Was lief nun genau verkehrt im ersten Anlauf? „Es ging um die Trainingszeiten von Gymnastikgruppe, Volleyball und Basketball“, sagt Marcus Gessl. „Seit Mitte vergangener Woche liegt uns nun ein neuer Plan vor, der innerhalb von zwei Wochen geprüft wird“, ergänzt Eva Wiedemann. Und noch etwas: Da die Hannes-Reiber-Halle neu sei – es also um die Erstbelegung geht –, die Hanspeter-Sturm-Stadionhalle durch die zwischenzeitliche Unterbringung der Flüchtlinge hingegen in die Wiederbelegung komme, gälten für die beiden Hallen momentan schon die Belegungen des eingereichten Hallenbelegungsplans. Dies allerdings vorbehaltlich der finalen Freigabe.
Abseits von Hallenbelegplänen und deren Feinschliff begrüßt Marcus Gessl die Inbetriebnahme der Reiberhalle ausdrücklich – logischerweise. „Es ist aber ein Trugschluss, dass wir jetzt Überkapazitäten hätten“, sagt er. Vor allem die Eckzeiten der Schulen hätten sich etwas nach hinten verschoben. „Wobei ich nicht genau weiß, mit was die Hallen in dieser Zeit belegt sind“, sagt er. Außerdem stehe zum Beispiel noch eine Halle am Römerhügel nicht zur Verfügung.
Die Schulen, berichtet Eva Wiedemann, sprächen sich unabhängig von der Vereinskommission untereinander über ihre Bedarfe in der Halle ab. Belegt werde sie seit Beginn des Schuljahres von der Gluckerschule, dem Ernst-Sigle-Gymnasium sowie von der Kindersportschule.



Kornwestheimer Zeitung vom 25.09.2016

Die Skizunft setzt voll auf die Jugend
Lutz Selle, 23.09.2016

Das stark verjüngte Basketball-Herrenteam der Skizunft Kornwestheim.
Foto: Christian Mateja

Für die Herren-Basketball-Mannschaft der Skizunft Kornwestheim ist es jahrelang bergauf gegangen. Das Team stieg von der Kreisliga B in die Kreisliga A auf und schaffte dann mit Trainer Michel Dougall den direkten Durchmarsch in die Bezirksliga. Dort landeten die Kornwestheimer gleich auf dem sechsten Tabellenplatz. Nachdem Dougall vor einem Jahr auf eigenen Wunsch das Traineramt abgegeben hatte, lief es nicht mehr rund bei der Skizunft. Die nun von Bernd Bluhm trainierte Mannschaft kam einfach nicht von den letzten Tabellenrängen weg und stieg am Saisonende wieder in die Kreisliga A ab. Mehrere Spieler kehrten dem Team danach enttäuscht den Rücken.
Die Skizunft-Abteilungsleitung um Oliver Zirn hat die Gelegenheit genutzt, um das Herrenteam deutlich zu verjüngen und voll auf die eigene Jugend zu setzen. Mit Claus Czermak kam ein neuer Trainer aus Backnang, der neben den Herren auch die U 18-Nachwuchs-Basketballer aus Kornwestheim betreuen wird.
Von den Jugendspielern zählen viele auch zum Herrenkader. Sogar 15- und 16-jährige Akteure sollen in der am Sonntag um 17.30 Uhr in der neuen Hannes-Reiber-Halle mit einem Heimspiel gegen den TV Echterdingen beginnenden Runde Erfahrungen bei den Senioren sammeln. Im aktuellen Kader ist Thorsten Reutter mit 24 Jahren der älteste Spieler, gefolgt vom 23-jährigen Micheal Washington. Es gibt noch zwei 22-Jährige und einen 21-Jährigen, alle anderen Spieler sind jünger als 20 Jahre. Das Durchschnittsalter der Herrenmannschaft beträgt gerade einmal 18 Jahre und viele der Spieler werden gleichzeitig noch in der U 18 der Skizunft eingesetzt.
„Wir sind momentan noch in Gesprächen für den einen oder anderen weiteren Zugang“, verrät Abteilungsleiter Oliver Zirn. Ihm ist klar, dass „die mangelnde Erfahrung der jungen Spieler im Herrenbereich gegen erfahrenere Mannschaften Probleme bereiten“ könnte. „Aber wir sind dennoch überzeugt, dass wir mit so einer jungen Truppe den richtigen Weg einschlagen, um unsere erste Herrenmannschaft in den nächsten Jahren wieder in der Bezirksliga und hoffentlich auch höher spielen zu sehen.“
Der bei der Skizunft wieder aufs Spielfeld zurückkehrende Micheal Washington soll den jungen Spielern als Leitwolf dienen, wenngleich er aufgrund seiner zahlreichen Trainerpositionen nicht immer mitwirken kann. Viel Verantwortung werden zudem Thorsten Reutter, Colin Bubeck und Mirza Vejselovic sowie die beiden schon mit Erfahrung im Herrenbereich ausgestatteten Jugendspieler Lorenz Schaumann und Patrick Zirn tragen müssen.
Der Coach Claus Czermak freut sich auf seine neue Aufgabe. „Ich bin seit 28 Jahren Trainer und kenne die Skizunft schon lange“, erzählt der 46-Jährige. Mit seinem bisherigen Verein TSG Backnang habe er schon oft gegen Kornwestheim gespielt. Nachdem er im Frühjahr sein Engagement in Backnang beendet hatte, bekam Czermak die Anfrage von Zirn, ob er Interesse habe, bei der Skizunft die Teams der Herren und der U 18 neu aufzubauen. Seine Antwort: „Sehr gerne.“
Dass er keinen Spieler über 30 im Kader hat, macht Czermak nichts aus. Er freut sich darüber, dass sich die 15-Jährigen „unbedingt“ in der Herren-Liga versuchen wollen. Zwar sind weitere erfahrene Spieler bei der Skizunft absolut willkommen, um das Team zu verstärken. „Mir geht es aber vor allem darum, die U 18-Spieler zu unterstützen und sie ans Herrenteam heranzuführen. Die Jugend soll gefördert und gefordert werden.“
Aufgrund des großen personellen Umbruchs rechnet Czermak nicht mit dem direkten Wiederaufstieg. „Wir wollen versuchen, so positiv wie möglich abzuschneiden. Wer aufsteigen will, darf sich in der Liga nicht mehr als eine Niederlage leisten. Dieser Druck ist für die jungen, unerfahrenen Spieler zu hoch.“
Beim Saisonauftakt werden mit Centerspieler Christian Bersch (im Urlaub) und Anzumana Sowe (Beinbruch) gleich zwei Akteure fehlen. Mit folgender Taktik will Czermak zum Erfolg kommen: „Wir wollen schneller spielen als der Gegner, viele Fastbreaks laufen und mit jugendlicher Power Akzente setzen.“



Kornwestheimer Zeitung vom 23.09.2016



Kornwestheimer Zeitung vom 15.09.2016





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